PARANOIA IN DER U-BAHN!



 


Freitag 17.09.05, 0.00 Uhr, fand wohl eines der interessantesten und abgedrehtesten Konzerte des Jahres in Berlin statt.
200 Leute versuchten sich in einen U-Bahnwagen der U-1 zu quetschen, um die Band Bark zu sehen, die
zusammen mit der Crew von Rafgier die Aktion geplant hatte. Ein unangemeldetes Konzert in der U-Bahn.Was für eine geniale Idee. Als die U-1 in den Bahnhof einfuhr und sich die Türen des letzten Wagons öffneten, füllte er sich innerhalb von Sekunden dermaßen, das einige Leute nur noch mit "Räuberleiter" auf den Schultern der anderen Platz bekamen.   
Als dann die Bahn los fuhr und das erste Lied über die fette PA erklang, flogen Konfetti, Menschen, Luftballons und Tränen des Glücks. Innerhalb Sekunden, hüpfte die Bahn so doll, dass man glauben musste, sie würde gleich entgleisen.
Eigentlich wurde vermutet, dass spätestens nach 3 Stationen die Aktion von Sicherheitskräften beendet werden würde, aber weit gefehlt. 11 Stationen ein Wahnsinnskonzert. Als die Endstation erreicht war, gab es erst einmal eine Verschnaufpause auf dem Bahnsteig. Auf der Rückfahrt flogen dann wieder die Freuden-fetzen.
Das ist nicht mehr zu toppen.
Wer das verpasst hat, der tut mir Leid.
Ich hoffe in den nächsten Tagen etwas von dieser genialen Band in der Musikpresse zu lesen, andernfalls zweifele ich an deren Kompetenz.
Außerdem stellt sich mir die Frage, warum diese neue Band noch keinen Tonträger Veröffenlicht hat.

PS: Diesen Text hat uns Olli zukommen lassen und dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen.


Danksagung noch einmal an die Leute von Rafgier
(www.rafgier.com)
Sven, das war der Hammer!